KMU haben Aufholbedarf bei der Digitalisierung
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KMU haben Aufholbedarf bei der Digitalisierung

Die Digitalisierung hat auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) längst erreicht. Der Stand der firmeneigenen Digitalisierung wirkt sich dabei besonders auf die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens aus. Ohne notwendiges Wissen über digitale Themen und Prozesse sind fortschrittliche, zukunftsweisende Unternehmenskonzepte kaum denkbar.

KMU öffnen sich nur zögerlich für digitale Projekte

Viele KMU gehen das Thema Digitalisierung jedoch immer noch sehr langsam an. Das geht vor allem aus einer KfW-Studie hervor. Die erhobenen Daten zeigen laut KfW-Chefvolkswirt Dr. Zeuner: “dass sich […] zwar einiges in die richtige Richtung bewegt. Allerdings […] einige Baustellen (bleiben), an denen die Wirtschafts- und Bildungspolitik ansetzen muss“.* Hier die unsere Zusammenfassung der Untersuchung:

  • Weniger als ein Drittel der mittelständischen Unternehmen haben im Zeitraum von 2015 bis 2017 finanzielle Mittel für digitale Technologien locker gemacht.
  • Mit einem Prozentsatz von etwa 30% haben 2017 demnach 4% mehr Mittelständler, als in den vorangegangenen zwei Jahren Geld für die Digitalisierung in die Hand genommen.
  • Insgesamt investierten mittelständische Unternehmen 2017 etwa 15 Milliarden Euro in digitale Projekte. Im Vergleich dazu gaben sie etwa 169 Milliarden für Anschaffungen und Käufe, wie Bauwerke und Maschinen aus.
  • Innerhalb des Mittelstandes geht die Schere beim Thema Digitalisierung immer weiter auseinander. Größere mittelständische Unternehmen investieren deutlich mehr und häufiger in Maßnahmen zur Digitalisierung. Kleinen Firmen, welche 81% des Mittelstands darstellen fehlt es immer noch an basalen digitalen Kenntnissen, Zugängen und Prozessen. Für diese kleinen Unternehmen besteht das Risiko aufgrund der Digitalisierung immer weiter zurück zu bleiben.
  • Die Investitionen in digitale Handlungen hängen auch vom Berufszweig der Firmen ab. Besonders Unternehmen, die in den Bereichen Medien, IT, Recht, Steuern und Consulting unterwegs sind mobilisieren bislang ihre Kräfte. Diesen folgen Maschinenbauer, Elektrotechniker und Chemiker.
  • Unternehmen können die Digitalisierung in den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen zielführend für sich einsetzen. Bislang werden digitale Schritte zu 56% besonders in der Interaktion mit Kunden und Subunternehmen, zu 53% in der Verbesserung von IT-Anlagen und zu 25% in der Neustrukturierung von Arbeitsprozessen gegangen. Bislang zielen jedoch nur 21% der umgesetzten Maßnahmen auf die Digitalisierung firmeneigener Erzeugnisse und Serviceleistungen.
  • Laut KfW-Studie haben besonders die Mitarbeiter einen bedeutenden Einfluss auf den Digitalisierungsstand ihres Unternehmens. Mittelständische Unternehmen, deren Mitarbeiter über einen Hochschulabschluss verfügen, sind gegenüber anderen Unternehmen fortschrittlicher unterwegs. Diese investieren mit einem Drittel, zu 43% häufiger in die Digitalisierung, als andere Firmen.

Angst vor finanziellen Risiken und zu hohen Kosten

Verschiedene Aspekte verlangsamen oder verhindern die Digitalisierung von KMU. Neben mangelnden IT-Kenntnissen bei den Mitarbeitern gehören auch Unklarheiten bei den Themen Sicherheit und Schutz personenbezogener Daten zu den Schwierigkeiten. Darüber hinaus sind auch eine schlechte Netzverbindung und Adaptionsschwierigkeiten in punkto Arbeitsabläufe und Unternehmensstruktur hinderlich. Viele KMU haben auch Bedenken vor zu hohen Kosten digitaler Maßnahmen. Das zeigt die Studie “Finanzierungsmonitor 2019”. Bei dieser Studie haben das Unternehmen creditshelf und die Technische Universität Darmstadt über 200 Personen zum Thema Digitalisierung im Mittelstand befragt. Als Studienteilnehmer wurden Mitarbeiter mittelständischer Unternehmen im Bereich Industrie, Handel oder Dienstleistungen gewonnen, die für die Finanzentscheidungen ihrer Firmen verantwortlich sind. Ein Drittel aller Befragten bringen demnach die Angst mit, dass ihr Unternehmen mit einer digitalen Umstrukturierung finanziell überfordert wäre. Besonders Unternehmen, die Dienstleistungen anbieten bringen diese Befürchtung mit. Um ihre digitalen Maßnahmen weiterhin dynamisieren zu können, benötigen ein Drittel aller mittelständischen Unternehmen laut „Finanzierungsmonitor 2019“ externe finanzielle Unterstützung.

Gute Gründe, die Angst zu überwinden

Aufwendungen für die Digitalisierung können “in den Unternehmen wichtige Impulse liefern und zum Teil erhebliche Effizienzsteigerungen bewirken”.** Dieser Meinung ist zumindest der Vorstand und Gründungspartner von creditshelf Dr. Bartsch. Das ökonomische Leistungsvermögen einer Firma wird durch die Bereitschaft in digitale Projekte zu investieren merklich erhöht. Auch Prof. Dr. Schiereck sieht Firmen im Vorteil, welche die Digitalisierung aktiv gestalten. Er ist Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung an der TU Darmstadt. Seiner Meinung nach steigt die Bedeutung von digitalen Projekten in mittelständischen Unternehmen. 72% der Studienteilnehmer vom “Finanzierungsmonitor 2019” haben, laut Schiereck die Digitalisierung auf ihrer finanziellen Agenda.

Zwei Mitarbeiter besprechen digitale Projekte ihres Unternehmens, Foto: NeONBRAND on Unsplash

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Dein Team von VRM Corporate Solutions

 

 

Die gesamte Pressemitteilung »KfW Research: Digitalisierung kommt in der Breite des Mittelstands an – Digitalisierungsausgaben bleiben aber niedrig« der KfW ist hier zu lesen. Auch der Digitalisierungsbericht der KfW kann online eingesehen werden. Die Ergebnisse der Studie “Finanzierungsmonitor 2019” sind hier zu finden.

*Quelle: »KfW Research: Digitalisierung kommt in der Breite des Mittelstands an – Digitalisierungsausgaben bleiben aber niedrig« – Link

**Quelle: “Mittelstands-Studie: Rendite-Turbo Digitalisierung – Outperformer setzen auf IoT, KI und Co.” – Link

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